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Pressemeldung

Am 04.04.2007 berichtete das Solinger Tageblatt über die Echsenecke.
Im folgenden der Artikel von Björn Boch:


In der „Echsenecke“ zwischen Königspython und Lebend-Futter


Trotz ihres Studienabschlusses mit „sehr gut“ bekam Diplom-Biologin Linda Bunzenthal keine Stelle. Die 29-Jährige machte aus der Not eine Tugend und sich mit ihrem Reptilien-Laden selbstständig.

Die lautesten Bewohner in Linda Bunzenthals „Echsenecke“ sind Heuschrecken, Grillen und Heimchen. Vielleicht wollen sie noch ein wenig Aufmerksamkeit, bevor es zu spät ist: Denn sie sind Teil der Futtertheke für Bartagame, Geckos und Chamäleons.

Schon als Kind – ihre Eltern sind aktive Fauna-Mitglieder – hat sich Linda Bunzenthal mit Tieren beschäftigt. Und Reptilien wurden schnell zu ihrem Hobby. „Bei mir daheim sieht es ähnlich aus. Ich habe viel Erfahrung mit diesen Tieren.“ Ein weiterer Grund, sich selbständig zu machen, hängt an der Wand: ihr Biologie-Diplom, 2005 bestanden mit der Note „sehr gut“. Eine Stelle hat sie damit nicht bekommen. „Früher sah es deutlich besser aus, aber heute kann man mit so einem Abschluss eigentlich nur noch auswandern.“

Ab sofort will die 29-Jährige in der „Echsenecke“ an der Neuenhofer Straße 15 b nicht nur Reptilien und Zubehör verkaufen. Durch ihren Biologie-Abschluss kann sie auch kleine tierärztliche Dienste wie Kot-Untersuchungen anbieten und bei gängigen Krankheiten helfen und beraten.

Der Einstieg in das Hobby kostet 200 bis 300 Euro

Derzeit hat sie hauptsächlich Reptilien, die für Anfänger geeignet sind – Bartagame etwa. „Sie brauchen UV-Licht, Vitamine und ausreichend Platz. Viel kann man da nicht falsch machen.“ Ihre eigenen Tiere, „Elmo“ und „Benderin“, sind zur Zeit auch im Laden. Allerdings nur zum Anschauen. Sie sind natürlich unverkäuflich. Den Nachwuchs des Bartagam-Pärchens kann man mit nach Hause nehmen.

Etwa 200 bis 300 Euro kostet der Einstieg in die Reptilienhaltung – für ein Terrarium, UV-Licht, Sand und ein bisschen Dekoration. „Die laufenden Kosten sind gering – eine Dose Insekten kostet etwa 2 Euro und hält knapp eine Woche.“ Nur dieStromrechnung falle höher aus, wegen der Beleuchtung.

Verschiedene Spinnen, Schlangen und eine Königspython sind auch Teil des Sortiments. Die Python frisst übrigens gerne lebende Mäuse, auch in der „Echsenecke“ erhältlich. Im Hinterzimmer spielt das Lebendfutter in Käfigen – und hat es dort etwas friedlicher als die lauten Kollegen von der Futtertheke.

Von Björn Boch
04.04.07

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