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Winterruhe

Kurze Erklärung verschiedener Möglichkeiten, im Tierreich, den Winter richtig zu bewältigen.

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Futterinsektenversorgung

Nur gut genährte Futtertiere sind wertvoll und gesund für Ihr Reptil.



Ein wichtiges Thema bei der Haltung von Agame, Chamäleon, Frosch und Co. Das Futter! Zum einen, was verfüttere ich? Da ist ganz klar, es geht nicht nach meinem Geschmack. Nur weil ich Heuschrecken schöner finde als andere Futtertiere, braucht mein Pflegling Abwechslung. Selbst wenn ich alle käuflichen Insekten, deren ich habhaft werden kann, abwechselnd verfüttere, bin ich mit dieser Auswahl von ca. 10 Sorten immer noch bei einem Bruchteil von dem was die Tiere in Natura fressen. Also, keine Scheu gerne querbeet, denn nur somit ist eine ausgewogene Ernährung möglich.

Der zweite und auch wichtigste Punkt ist aber, wie bringe ich die Futtertiere unter und wie versorge ich sie? Es ist oft von leeren Hüllen die Rede, wenn ich Heimchen und Co. frisch aus der gekauften Dose, ohne jeglich Zugabe von Futter verfüttere. Die Tiere sind teilweise dehydriert und Magen und Darm sind leer. Das Futtertier besteht also weitestgehendst aus Balaststoffen, es ist also kaum was an verwertbaren Stoffen für mein Tier zur Verfügung, da hilft auch bestreuen mit Vitaminpulver nichts.

Also nun, kommen wir zur richtigen Unterbringung des Futters.
Wer nur kleine Mengen braucht lässt die Insekten oft in der Dose. Dies ist natürlich nicht optimal, aber bei Zugabe von Futter möglich. In den Dosen befinden sich oft Futterkleie o.ä., die natürlich gut, aber nicht aussreichend sind, da die Feuchtigkeit fehlt. Hier muss also darauf geachtet werden, dass zum einen Futterkleie, Haferflocken, Fischflocken... zur verfügung stehen und nicht schon weggefressen sind und, ganz wichtig, Gemüse hinzu kommt. In der kleinen Heimchen Dose, kann immer nur wenig verfüttert werden, da es sonst komplett feucht in der Dose wird und schimmelt. Hier also darauf achten, dass vielleicht nur ein Scheibchen Möhre oder Apfel verfüttert wird und dies regelmäßig geschiet. Zu grosse Mengen oder Gurke, Tomate... sind zu feucht.

Zur Optimalen Haltung kann man ein kleines Terrarium oder eine grössere Faunabox benutzen. Der Boden kann nun mit Erde, Kokushumus etc. aufgefüllt werden. Eventuell kann man Brombeerranken zum klettern reinstellen, ansonsten sind, die in den Dosen befindlichen Eierkartons, oder auch Pappkisten immer gerne gesehen, da sich da drunter auch gut versteckt werden kann, was die zumeist nachtaktiven Futtertiere sehr schätzen. Hier kann mann nun neben dem Trockenfutter, eine grössere Auswahl an Gemüse, Kräutern, Futterjellys etc. hinzu geben und dieses Futter auch gleich schon als Nahrung für die Futtertiere gelegentlich mit Vitaminpulver versetzten. So hat man langlebige, gesunde und nahrhafte Futtertiere.

Nun noch eine letzte Anmerkung zur Pflanzenkost.
Es muss immer darauf geachtet werden, dass es entweder selbst gepflückt oder bio ist, da fast alles an Salaten die man kaufen kann mit Insektiziden versetzt sind! D.h. Salatblatt rein, Futter tot (gute Methode um flüchtige Futtertiere zu eliminieren;-).
Ein weiterer Fehler der einem nicht unterlaufen sollte, ist es für Insekten unschädliche und gerne genommene Pflanzen wie Efeu, Kirschlorbeer... zu verfüttern, da sie die in diesen Pflanzen befindliche gifte, wie z.B. Blausäure im Körper ansammeln und ein verfüttern dieser Tiere zum Tode von Agame und Co, führen kann.


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