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Futter Ergänzungsmittel

Ein kurzer Hinweis zu Ergänzungspräparaten wie Vitamine, Kalzium und Co.

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Bartagamen Pflegeanleitung

Eine kleine Anleitung was man bei der Haltung von Bartagamen alles beachten sollte.























Temperatur


Es sollte am Tag eine Grundtemperatur zwischen 25-28°C herrschen. Unter einem Spotstrahler können es ruhig gute 10-20°C mehr sein, damit sich die Tiere dort aufwärmen können. Eine Nachtabsenkung auf Zimmertemperatur ist durch das Ausschalten der Lampen gewährleistet und sollte bei 16-20°C liegen.

Licht


Da es sich um Wüstentiere handelt, entfalten sie ihre volle Aktivität, abgesehen von der Temperatur, nur unter einer guten Beleuchtung. D.h. die Lichtmenge und die Lichtqualität spielen eine Rolle. Als einfache Grundbeleuchtung sollten auf die komplette Terrarienlänge 1-2 Neonröhren mit ca. 6000 Kelvin, Tageslicht angebracht sein (bei Holzterrarien immer die bessere Variante, da sehr dunkel). Sehr grossen Wert muss man hier auf die UV-Beleuchtung legen. UV-A Licht, spielt für die Aktivität und das allgemeine Wohlbefinden eine Rolle (Reptilien können UVA Licht sehen wir nicht). UVB ist für viele Stoffwechselfunktionen wichtig, so das bei Mangel Knochenerweichungen, Nerven- und Muskelversagen auftreten können. Heut zu tage gibt es einige Varianten an Grundausleuchtung und UV-Lampen die man hierfür in betracht ziehen kann, man muss nur immer vor Augen haben, das im australischem Outback niemand ohne Sonnenbrille rum läuft und wenn die Tiere im Spätsommer schon freiwillig schlafen gehen, ohne das man die Beleuchtung runtergefahren hat, diese einfach viel zu schlecht ist.

Nahrung und Zusatzstoffe


Bartagamen fressen Sowohl tierische als auch pflanzliche Kost, wobei sich das Verhältnis mit zunehmendem Alter ändert. Je älter, desto mehr pflanzliche Nahrung, ca. 70% zu 30%.
Jungen Tieren sollte man immer Gemüse etc. anbieten aber auch noch oft Heimchen, Grillen etc. verfüttern. Erwachsene Tiere sollte man ruhig mal einen Tag in der Woche generell hungern lassen und Lebendfutter auch nur 1-2 mal die Woche geben. Futterinsekten.
An Gemüse oder Kräutern muss man einfach alles mal ausprobieren, da jeder so seine Vorlieben entwickelt. Obst sollte es nur selten geben. Feuchtes wie Tomate oder Gurke macht nur Durchfall und Kohl ist wie bei fast allen Tieren ungesund. Ein Grundwissen über, heimische Kräuter kann hier nicht schaden ;-)Auch beim Lebendfutter sollte Abwechslung normal sein. Generell kann man sagen, dass alles mit Beinen gesünder ist als diverse Larven und Würmer. Diese sollte man nur zwischendurch mal als Abwechslung oder zum Aufpäppeln geben, da sie einen höheren Fettgehalt aufweisen.
Ebenfalls wichtig ist, dass die Tier Mineralstoffe und Vitamine, in der richtigen Menge bekommen. Futterergänzungsstoffe. Es gibt reine Vitaminpräparate und Kombinationen aus Mineralstoffen und Vitaminen in flüssiger und Pulverform. Kalzium kann man auch gegebenenfalls durch zerbröselte Sepiaschale darreichen. Zuviel Vitamine sind auch ungesund!
Aufnahme von Wasser sollte durch besprühen der Einrichtungsgegenstände, mittels Pipette oder das Baden in einer Wasserschale erfolgen.

Winterschlaf


Winterschlaf.
Gesunden Tieren sollte auf jeden Fall ein Winterschlaf
von 1-3 Monaten eingeräumt werden. Eine vorherige Kotprobe auf Parasiten ist geraten.
Tierärzte.


















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